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	<title>Lizzy's Leben</title>
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	<description>This is a blog of a member of the spiritproject.</description>
	<pubDate>Mon, 29 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
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		<title>Urlaub!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[	So, meinen Ausstand hab ich gegeben. Zwei Flaschen Sekt, zwanzig Brezeln, zwei Theaterkarten vom Chef und das Versprechen, mich regelmäßig zu melden. Jetzt genieße ich eine Woche Urlaub, bevor es wieder ernst wird. Ich habe Angst vor den neuen Aufgaben, Angst, dass ich es nicht schaffen könnte, und gleichzeitig kann ich es kaum noch erwarten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>So, meinen Ausstand hab ich gegeben. Zwei Flaschen Sekt, zwanzig Brezeln, zwei Theaterkarten vom Chef und das Versprechen, mich regelmäßig zu melden. Jetzt genieße ich eine Woche Urlaub, bevor es wieder ernst wird. Ich habe Angst vor den neuen Aufgaben, Angst, dass ich es nicht schaffen könnte, und gleichzeitig kann ich es kaum noch erwarten, endlich mein Können dort unter Beweis zu stellen. Auf jeden Fall merke ich selbst, wie viel ruhiger und ausgeglichener ich geworden bin seit der Zusage. Kaum noch etwas bringt mich aus dem Trott. Mit Tanja rede ich soeben zum ersten Mal wieder. Es ist Smalltalk. Ein gemeinsamer Bekannter von uns hat mir letzten Donnerstag ihre Version erzählt&#8230; Ihrer Meinung nach zB hat sie das Treffen garnicht abgesagt, sondern sei nur eher gegangen. Das ist halt ne glatte Lüge. Der Bekannte meint aber, dass das ein Zeichen sei, dass sie es schon eingesehen habe, dass es ihr Fehler war. Nun gut&#8230; ich sehe keinen Grund, nicht mit ihr zu reden. Aber die dicke Freundschaft ist es nicht mehr. Das würde jetzt wieder ein Weilchen dauern. Ach, und in einem halben Jahr ziehe ich zu meinem Schatz!
</p>
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		<title>Die letzten Tage</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[	in der alten Firma sind angebrochen. Übermorgen ist dann Schluss, da gebe ich meinen Ausstand. Solange schreibe ich noch eifrig an der Geschichte für Jenny, damit sie fertig wird (heute gute 6 Seiten), und freunde mich mit dem Gedanken an. Nach dreieinhalb Jahren werde ich bald nicht mehr hier arbeiten. Ein komischer Gedanke, aber kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>in der alten Firma sind angebrochen. Übermorgen ist dann Schluss, da gebe ich meinen Ausstand. Solange schreibe ich noch eifrig an der Geschichte für Jenny, damit sie fertig wird (heute gute 6 Seiten), und freunde mich mit dem Gedanken an. Nach dreieinhalb Jahren werde ich bald nicht mehr hier arbeiten. Ein komischer Gedanke, aber kein beängsitgender. ich freue mich auf die neue Aufgabe. Schade wird es nur wegen der Freunde, die ich hier gefunden habe, wegen Jenny und meinen beiden Kolleginnen. Mein Arbeitsvertrag war gestern noch nicht da, aber ich hoffe, dass er heute angekommen ist. Ich will wissen, wieviel Gehalt ich nun wirklich kriege, und mit meinen Vermietern reden können. Denn nach der Probezeit werde ich ja ausziehen, und wenn nach  mir sowieso kein Mieter mehr in die Wohnung soll, könnten sie mir ja die Kündigungsfrist erlassen. Dann könnte ich nach Ablauf der Probezeit sofort ausziehen, ohne eine Frist einhalten zu müssen. Das wäre mir ganz recht, ich will nicht noch neun Monate warten müssen im schlimmsten Fall.
</p>
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		<title>Ich habe die Stelle!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>liz_parker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Ja, tatsächlich, ich habe eine Zusage. Am Freitag war ich zunächst noch einmal bei einem Vorstellungsgespräch, da ging es um eine Stelle, die von einer Zeitarbeitsfirma vermittelt wurde. Doch leider wurde ich da im Vorfeld falsch informiert; ich gng davon aus, dass es dabei eine Aussicht auf Übernahme gäbe, doch die Verantwortliche bei dem Gespräch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ja, tatsächlich, ich habe eine Zusage. Am Freitag war ich zunächst noch einmal bei einem Vorstellungsgespräch, da ging es um eine Stelle, die von einer Zeitarbeitsfirma vermittelt wurde. Doch leider wurde ich da im Vorfeld falsch informiert; ich gng davon aus, dass es dabei eine Aussicht auf Übernahme gäbe, doch die Verantwortliche bei dem Gespräch sagte mir, dass davon nie die Rede war. Toll. Die Dame von der Vermittlung wird sich noch was anhören dürfen. Schwamm drüber, jedenfalls tat ich den ganzen Freitag nichts anderes, als auf mein Handy zu starren. Natürlich kam der Anruf genau dann, als ich im Keller bei der Waschmaschine war. Also hatte ich die gute Nachricht schon auf der Mailbox: Ich kriege die Stelle, eine Zusage. Heute schicken sie den Vertrag raus, morgen müsste er da sein. Dann weiß ich auch mehr über die Länge der Probezeit, das genaue Gehalt etc. Und dann kann ich endlich mit meinen Vermietern sprechen&#8230; und noch dieses Jahr mit Veit zusammen ziehen! Meine Welt ist so hell und bunt, wie sie schon lange nicht mehr war. Dementsprechend entspannt und wunderbar war dann auch mein Wochenende. Am Samstag waren wir erst einmal 5 Stunden shoppen, und ich bin 300 Euro losgeworden. Hosen, Hemden, einen Rock, Schuhe, ich habe einfach alles gekauft. Mann, das tat gut! Nächste Woche habe ich dann frei, die letzten Urlaubstage von meiner jetzigen Stelle und gleich zwei bei der neuen, weil niemand da wäre, um mich einzulernen. Und übernächste Woche kann ich mich dann voll und ganz in meinen neue Aufgabe stürzen. Ich bin unglaublich gespannt und freue mich schon riesig, auch wenn ich es sehr schade finde, dass ich dann einige der Kontakte hier verliere. Jenny und meine beiden Mädels hier werden mir sicher fehlen. Aber es gibt ja eMails <img src='http://liz_parker.blog.spiritproject.com/wp-includes/images/smilies/icon_surprised.gif' alt='o' /> )
</p>
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		<title>Es geht aufwärts?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>liz_parker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Seit Freitag hat sich viel getan. Am Montag hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch bei einem Verlag, die eine Einkäuferin für Spielwarenkomponenten suchen. Das Gespräch lief echt toll. Beide, Mann und Frau, waren sehr nett, und die Stelle ist mehr als interessant. Sie ist geradezu genial, und ich will dort unbedingt hin. Ich hatte auch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Seit Freitag hat sich viel getan. Am Montag hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch bei einem Verlag, die eine Einkäuferin für Spielwarenkomponenten suchen. Das Gespräch lief echt toll. Beide, Mann und Frau, waren sehr nett, und die Stelle ist mehr als interessant. Sie ist geradezu genial, und ich will dort unbedingt hin. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich dort einen sehr guten Eindruck hinterlassen habe, die Stimmung war locker und angenehm. Gestern abend kam dann auch wie eigentlich erwartet der Anruf, bei dem ich zu einem zweiten Gespräch eingeladen wurde: Heute. Gerade komme ich von diesem zweiten Gespräch. Eigentlich sollte mich dabei auch der Geschäftsführer mal kennen lernen, aber der hat es sich wohl eine halbe Stunde vorher anders überlegt und ist nicht erschienen. Statt dessen habe ich eventuelle künftige Kollegen kennen gelernt, mit denen ich auch gleich gut klar kam. Jetzt will ich die Stelle natürlich erst recht haben. Denen würde es auch wunderbar passen, dass ich bereits am 1.4. anfangen wollte/könnte. Nunja, am Freitag bekomme ich Bescheid, solange heißt es noch zittern. Denn außer mir gibt es noch einen weiteren Bewerber in der engeren Auswahl, wurde mir gesagt. Ich kann nur hoffen, dass ich beim Entscheider nun schon einen dicken Stein im Brett habe. Ich glaube, wenn ich hier eine Absage bekomme, bin ich völlig entmutigt. Mir liegt viel daran. Mit Tanja habe ich mich dann gestern völlig zerstritten. Ich habe ihr ja letzte Woche schonmal meine Meinung dazu gesagt, dass sie außer ihrem Freund nichts mehr sieht. Mir geht es nicht darum, dass er das Wichtigste für sie ist, denn so sollte es ja sein. Aber dass er das EINZIGE ist, das geht nicht in meinen Kopf. Sie hatte erstaunlich ruhig reagiert, und wir hatten uns für gestern verabredet. Und gestern? Als ich sie dann nach der genauen Uhrzeit gefragt habe, kam der übliche Spruch: Sie kann leider doch nicht. Der Grund: Mal wieder ihr Freund. Da hats dann gereicht und ich hab ihr gesagt, dass ich mir das nicht länger bieten lasse, dass ich mich nicht dauernd von ihr auf so unverschämte Art versetzen lasse, vor allem nicht, wenn sie nicht einmal von sich aus Bescheid gibt, sondern abwartet, bis ich davon anfange. Und das macht sie ja nicht nur mit mir so. Scheinbar will sie es nicht einsehen. Wenn man was sagt, dreht sie es sich so hin, dass sie wieder in die Opferrolle kommt. Deshalb durfte ich mir dann gestern auch anhören, ich sei ja so gemein und, zwischen den Zeilen, ich würde ihr die Beziehung nicht gönnen. Dass das gnadenloser Blödsinn ist, sollte sie selbst wissen, denn es geht mir sicher nicht darum, dass ich sie dauernd sehen will. Ich habe ja selbst kaum Zeit, jetzt, wo ich auch in der Endphase meines Führerscheins bin. Aber ich merke ja nicht einmal, dass sie überhaupt noch Interesse dran hat, etwas mit mir zu unternehmen. Und das ist es, was ich mir dann auch nicht länger geben will. Eine halbherzige Freundschaft kann ich auch gleich sein lassen. Ich habe gestern die eMail-Diskussion dann abgebrochen und gemeint, sie sei sowieso sinnlos, weil sie ja eh nicht kapieren will, was ich meine. Und seitdem hab ich dann auch nichts mehr von ihr gehört, und ich fürchte bzw. nehme an, dabei bleibt es auch. Das finde ich schade, denn ich mag Tanja (auch wenn ich sie in vielerlei Hinsicht nicht verstehe). Aber wenn ich nichts gesagt hätte und mich nur weiterhin hinter ihrem Rücken über ihr Verhalten aufgeregt hätte, wäre das auch nicht besonders fair und freundschaftlich gewesen, und ich bin eigentlich der Meinung, dass Ehrlichkeit am längsten währt.
</p>
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		<title>Wieder ein Tritt in den Magen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>liz_parker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	und diesmal kommt er von meinem Arbeitgeber im weitesten Sinne. Denn die Stelle im Vertrieb hätte ich vielleicht, ich wage sogar zu sagen sehr wahrscheinlich, bekommen. Nachdem ich gestern probeweise mit auf Tour war (wofür ich ja nur einen Urlaubstag geopfert habe, mein Gott was soll&#8217;s&#8230;) habe ich heute erfahren, dass ich leider nicht eingestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>und diesmal kommt er von meinem Arbeitgeber im weitesten Sinne. Denn die Stelle im Vertrieb hätte ich vielleicht, ich wage sogar zu sagen sehr wahrscheinlich, bekommen. Nachdem ich gestern probeweise mit auf Tour war (wofür ich ja nur einen Urlaubstag geopfert habe, mein Gott was soll&#8217;s&#8230;) habe ich heute erfahren, dass ich leider nicht eingestellt werden darf. Warum? Weil die Bereichsleitung dieses Bereichs seit letzten Freitag nun ebenfalls einen Einstellungsstop für Bereichsfremde verhängt hat. Und zum zweiten Mal heißt es somit: Ich will eine Stelle, der Chef will mich, aber es wird nicht zugelassen. Zum Kotzen. Langsam bin ich fast froh, wenn ich von dieser Firma wegkomme. Eigentlich müsste man das fast schon öffentlich machen. Soviel Bürokratismus und soviel Idiotie auf einem Fleck&#8230;Schade nur, dass ich meine Belegschaftsaktien nicht gleich wieder loswerden kann. Diese Firma kann so nur den Bach runtergehen. Immerhin hat der, der mir die Stelle geben wollte, mir angeboten, sich bei seinen früheren Geschöftskontakten umzuhören, so dass ich eventuell so noch eine Stelle finde. Ist dann zwar mit Vitamin B, aber was soll&#8217;s. Dass Qualifikation nicht hilft, durfte ich ja nun am eigenen Leib erfahren. Auf der ersten Stelle, die ich kriegen sollte, sitzt eine fette weit weniger qualifizierte Tussi (weit weniger qualifiziert kann ich objektiv sagen, denn meine Ausbildung ist höher angesiedelt), und bei dieser Stelle wird es nicht viel anders sein.
</p>
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		<title>Wieder da</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[	Ich bin wieder hier, zurück von unserer Verwandtschaftsreise. Das Wochenende hat mir außerordentlich gut gefallen; nur der gestrige Tag war etwas schwierig. Denn da haben wir meinen Eltern einen Besuch abgestattet, nur einige Stunden lang. Und die Stimmung, die uns empfangen hat, war leider garnicht die herzliche, schöne Stimmung, die ich von Veit&#8217;s Familie her [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin wieder hier, zurück von unserer Verwandtschaftsreise. Das Wochenende hat mir außerordentlich gut gefallen; nur der gestrige Tag war etwas schwierig. Denn da haben wir meinen Eltern einen Besuch abgestattet, nur einige Stunden lang. Und die Stimmung, die uns empfangen hat, war leider garnicht die herzliche, schöne Stimmung, die ich von Veit&#8217;s Familie her kenne. Natürlich kenne ich meine Familie und weiß, wie meine Eltern sind: Einzeln wunderbar, zusammen oft schwierig. Doch der Gegensatz war so krass, dass es mich fast umgehauen hat. So haben Veit und ich uns dann auch noch in die Haare bekommen. Als wir dann essen waren, schwang die Stimmung aber wieder um, und dann war alles wieder beim Alten. Es ist immer wie ein Schlag, wenn es tagelang perfekt lief und man sein Glück kaum fassen konnte (nach eineinviertel Jahren öffne ich nachts die Augen und merke, dass er mich beobachtet, weil &#8220;das so süß ist&#8221; wie ich schlafe!) und dann streitet man sich wegen einer Lappalie. Dann passierte noch etwas unglaubliches: Bei web.de habe ich meine eMail-Adresse, die ich in meinen Bewerbungsschreiben angebe. Und da hatte ich doch tatsächlich eine eMail vom 1.3. gestern abend entdeckt, die in meinem Spamfilter hängengeblieben ist, als Antwort auf meine Bewerbung! Ich habe das Ding sicher nie als Spam markiert, das war ein Fehler von web.de und mir wäre dadurch beinahe ein Job durch die Lappen gegangen. Denn ich wurde gebeten, zurück zu rufen bzw. mich zu melden. Und taddatada: Ich habe am Montag ein Vorstellungsgespräch! Außerdem gehe ich morgen einen Tag zur Probe mit einem Vertriebsbeauftragten auf Tour, um zu sehen, ob mir das liegen würde. Vielleicht kriege ich ja doch noch rechtzeitig eine Stelle! Und dann hatte ich heute ja wieder Fahrstunde. Und: Es lief prima, das sagte sogar mein Fahrlehrer, und der spart mit Lob wie kein anderer. Ich war richtig gut drauf. Dann habe ich soeben noch mit Tanja diskutiert, weil sie für niemanden mehr Zeit hat, nicht einmal für ihren besten Freund, und ich habe ihr freundschaftlich, höflich, diplomatisch, wie auch immer, aber sehr direkt, die Meinung gesagt. Was mich überrascht: Es gab keinen Streit! Statt dessen haben wir uns jetzt für nächsten Dienstag nach der Arbeit verabredet. Das ist ja immerhin mal was. Und nun werde ich meinen Urlaub genießen und mich mit Popcorn vor den Fernseher schmeißen, bis ich nachher in den Theorieunterricht muss.
</p>
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		<title>Was beinhaltet Freundschaft?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[	Ehrliche Frage: Was macht eine gute Freundin aus? Doch wohl auch, dass sie einer Freundin mal sagt, wenn sie auf dem Holzweg ist, oder? Aber das traue ich mich bei Tanja nicht. In letzter Zeit kommen immer mehr Aussagen von ihr, bei denen ich mir echt nur noch an den Kopf fassen kann. Ihren Freund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ehrliche Frage: Was macht eine gute Freundin aus? Doch wohl auch, dass sie einer Freundin mal sagt, wenn sie auf dem Holzweg ist, oder? Aber das traue ich mich bei Tanja nicht. In letzter Zeit kommen immer mehr Aussagen von ihr, bei denen ich mir echt nur noch an den Kopf fassen kann. Ihren Freund kennt sie seit drei Monaten, aber zusammen ziehen wollen sie dieses Jahr noch, und nächstes dann heiraten. Wenn ihr Chef sie anschnauzt, überlegt sie, krank zu machen. Ich meine, da fragt man sich doch, wie alt sie ist! Was ist das für ein pubertäres Verhalten? Natürlich sage ich ihr das nicht so. Ich versuche, ihr Alternativen zu nenne, ich versuche, ihr Gefahren bei ihrem Handeln aufzuzeigen, und meistens sieht sie es dann auch ein. Aber sie ist doch nicht dumm, wieso sieht sie bei anderen so schnell, welche Fehler die machen, und bei sich selbst checkt sie nichts? Das sieht man auch daran, dass ich ihr zum Beispiel nie sagen könnte, dass sie sich gerade albern verhält, denn dann wäre sie zutiefst beleidigt. Aber das wäre eigentlich fairer als das, was ich hier gerade tue, mich hintenrum aufregen. Doch ich will keinen Ärger mit ihr, was soll ich also machen? Richtig, ich versuche weiterhin schonend, sie von Dummheiten abzuhalten, wenn ich der Meinung bin, dass sie im Begriff ist, welche zu begehen. Und fasse mir leise, still und heimlich an den Kopf. Ich hoffe nur, dass sie wieder von der fixen Idee abkommt, so schnell wie möglich mit ihrem Freund zusammen zu ziehen. Denn ich habe so eine dunkle Ahnung, dass sie sich damit sehr unglücklich machen würde. Gestern abend haben Veit und ich es uns wieder gemütlich gemacht, erst in der Badewanne, dann im Bett. Es war schön, so ein Abend nur zu zweit, ohne Fernseher, ohne andere Leute, ohne Ablenkung. Heute abend bin ich dann alleine, aber das werde ich kaum merken. Ich muss erst zur Theoriestunde und danach meine Sachen packen für den Familytrip. Und dann wird der Abend auch schon gelaufen sein, dann surfe ich noch ein wenig in der Calypse und gehe früh zu Bett. Gestern habe ich wieder eine Absage im Briefkasten gehabt&#8230; ich hoffe, dass langsam auch mal wieder Einladungen folgen.
</p>
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		<title>Nichts tut sich</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>liz_parker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Gestern bekam ich noch einen Anruf. Ich könne am nächsten Tag (also heute) kurzfristig mit dem erfahrenen Vertriebsbeauftragten auf Tour, um mir das ganze mal in der Praxis anzusehen. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, ob meine Kollegin heute wirklich aus dem Urlaub zurück kommt, oder verlängert. Wenn sie nicht gekommen wäre, wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gestern bekam ich noch einen Anruf. Ich könne am nächsten Tag (also heute) kurzfristig mit dem erfahrenen Vertriebsbeauftragten auf Tour, um mir das ganze mal in der Praxis anzusehen. Das Problem war nur, dass ich nicht wusste, ob meine Kollegin heute wirklich aus dem Urlaub zurück kommt, oder verlängert. Wenn sie nicht gekommen wäre, wäre ich hier gebraucht worden. Also habe ich einen Termin für nächste Woche vereinbart (wann genau, das werden wir am Montag ausmachen), und ich hoffe, dass mir der Job dann auch gefällt. Meine Zeit rinnt mir durch die Finger, langsam muss wirklich etwas passieren. In 4 Wochen bin ich arbeitslos&#8230; Veit und ich haben es uns gestern mit Käse und Weintrauben auf der Couch gemütlich gemacht und unseren Dienstag-Pro7-Fernsehabend begangen. Die Stimmung war gut, zumindest ab dem Moment, wo wir zuhause waren. Davor gab es noch ein wenig hin und her wegen unserer Wochenendplanung bei seinen Eltern. Am Sonntag werde ich ja meinen Bruder besuchen, und ihn hat es angekotzt, dass er mich dann Sonntag früh zum Bahnhof fahren muss. Aber wahrscheinlich war das mal wieder eine seiner Launen, denn später hat er kein Wort mehr darüber verloren und auch betont, dass er mich gerne dabei hat bei dem Besuch. Manchmal wünschte ich mir nur, er würde sich vorher überlegen, was er für Kommentare ablässt. Heute holt er mich nach der Theoriestunde (ja, ich gehe endlich wieder hin, schließlich will ich übernächste Woche meine Prüfung machen&#8230;.Führerschein ist ne Notwendigkeit, um Arbeit zu finden!) direkt an der Fahrschule ab, obwohl ich ihm angeboten hatte, dass wir uns unterwegs treffen. Ich sehe das als Schritt in meine Richtung, um mir zu zeigen, dass er eben wirklich gerne für mich da ist. Natürlich freue ich mich darüber. Danach werden wir uns ein heißes Bad einlassen und den Abend zu zweit genießen ;o) Ich hoffe nur, ich schlafe nicht ein während der Theoriestunde. Das ist sowas von überflüssig&#8230; Aber es gehört nunmal dazu. Nächste Woche hab ich dann ja auch jede Menge Zeit, um meine Übungsbögen durchzuarbeiten und mich vorzubereiten. Nichts wäre peinlicher, als durch die Theorie zu rasseln. Bei der praktischen ist es noch verzeihlich, aber ich hoffe natürlich, dass mir das nicht passiert. Kostet schließlich auch gleich wieder Zeit und Geld. Ich sehe, ich schreibe nur Belangloses&#8230;aber in 15 Minuten habe ich endlich Feierabend, kann nach Hause fahren und in meinen Briefkasten sehen. Und hoffentlich sind endlich ein paar Antworten da, und hoffentlich kommen sie in kleinen Umschlägen!
</p>
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		<title>Ich lebe noch!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[	Und ich habe das Tagebuch auch nicht vergessen. Allerdings kam ich am Wochenende nicht dazu zu schreiben, denn das verbringe ich ja immer mit Veit. Und gestern hat es dann auch nicht mehr geklappt. Zunächst kam ich recht spät ins Geschäft, und dann ergab sich aufgrund einer Bewerbung vom Freitag spontan ein Vorstellungsgespräch hier im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Und ich habe das Tagebuch auch nicht vergessen. Allerdings kam ich am Wochenende nicht dazu zu schreiben, denn das verbringe ich ja immer mit Veit. Und gestern hat es dann auch nicht mehr geklappt. Zunächst kam ich recht spät ins Geschäft, und dann ergab sich aufgrund einer Bewerbung vom Freitag spontan ein Vorstellungsgespräch hier im Haus. Dabei geht es um eine Stelle als Vertriebsbeauftragte für Telefonanlagen; also quasi Verkäufer. Es ist zwar nicht das, was ich von mir aus hätte machen wollen, klingt aber interessant, und ich glaube, ich könnte es schaffen. In jedem Fall wäre es eine große Herausforderung. Einziges Problem: Der Druck auf mich wird größer, was den Führerschein angeht, denn den brauche ich natürlich für die Stelle. Aber in zwei Wochen möchte ich ja sowieso zur Prüfung. Nach dem Geschäft musste ich dann noch eine neue Monatskarte kaufen für die UBahn, und stand geschlagene eineinviertel Stunden in der Schlange! Danach lohnte es sich natürlich nicht mehr, nach Hause zu fahren, denn es war schon 19.15 und um 20.00 fängt ja das KickOff an. Also bin ich direkt dort hingefahren, und es waren sogar schon zwei Leute da. Veit kam dann auch ein wenig früher, nachdem ich ihm eine SMS geschickt hatte, aber ich war recht froh, als er eine knappe Stunde später wieder ging. Er war total gereizt und musste diese Laune natürlich an mir auslassen. Das bin ich ja halbwegs gewohnt, und diese Stimmung bessert sich auch recht schnell wieder. Aber ich hasse es, wenn ich in einer Gruppe bin und mich amüsieren will, und er mir dann derart die Laune verdirbt. Ich war wirklich stinksauer und habe mir sogar schon überlegt, ihn zu bitten nicht mehr zu kommen montags. Heute habe ich noch nichts von ihm gehört, ich bin mal gespannt, ob seine Laune besser ist. Denn jetzt bin ich so weit, dass ich auch durchaus einen Abend auf ihn verzichten werde. Vielleicht lernt er dann, dass ich nicht sein Blitzableiter bin. Das Treffen wurde dann gestern aber schon noch schön, wenn die Stimmung auch eher ruhig war, nicht so überschäumend wie sonst. Ich war aber bei den letzten und wurde am Schluss nach Hause gefahren, nach einem riesigen Umweg über den Norden (ich wohne im Süden) und während ein Dübel im Auto kreiste. Heute morgen hab ich mir dann Zeit gelassen nach dem Aufstehen und bewusst ausgiebig geduscht, um meinen Kreislauf wieder fit zu bekommen, was mir sogar halbwegs gelungen ist. Ein wenig müde bin ich aber trotzdem, aber das ist ja kein Wunder, nach gerade mal 6 Stunden Schlaf (unterbrochen durch den Lärm der Kinder meiner Vermieter um 7 und den nervigen Smalltalk meiner Nachbarin mit der Vermieterin genau unter meinem Fenster eine halbe Stunde später).<br />
Ich hoffe, dieser Tag heute bringt mich auch in Sachen Jobsuche wieder etwas weiter, und verbleibe mit Grüßen an Euch alle. Liz
</p>
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		<title>Die Hiobsbotschaft</title>
		<link>http://liz_parker.blog.spiritproject.com/2004/02/27/die-hiobsbotschaft/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2004 00:00:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[	Ich hatte recht, gestern war der Tag der Entscheidung, und heute bekam ich sie mitgeteilt. Die Stelle, auf die ich gehofft hatte, wurde an die Industriekauffrau vergeben. Wie ich es mir vorgenommen hatte, bin ich sofort zum Betriebsrat und habe ihnen meine Situation geschildert. ich war mindestens eine halbe Stunde dort, und gemeinsam haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich hatte recht, gestern war der Tag der Entscheidung, und heute bekam ich sie mitgeteilt. Die Stelle, auf die ich gehofft hatte, wurde an die Industriekauffrau vergeben. Wie ich es mir vorgenommen hatte, bin ich sofort zum Betriebsrat und habe ihnen meine Situation geschildert. ich war mindestens eine halbe Stunde dort, und gemeinsam haben wir die Lage besprochen. Dann bekam ich vier Stellen vorgelegt, auf die ich mich bewerben könnte. Eine davon ist leider schon vergeben, eine andere für mich nicht geeignet, weil man dazu mehr Berufserfahrung braucht. Auf die anderen zwei habe ich mich nun beworben. Mal sehen, was dabei heraus kommt. Insgesamt habe ich heute schon wieder vier Bewerbungen weggeschickt, eine davon als Sekretärin&#8230;besser als nichts! Ach ja, und dann hatte ich heute morgen ja noch ein Vorstellungsgespräch bei einer Zeitarbeitsfirma. Das hätte ich mir aber schenken können, weil ich im Prinzip nur nochmal das gefragt wurde, was ich am Telefon schon von mir erzählt habe, und meine Unterlagen abgegeben habe. Geführt wurde das Gespräch von der gelangweiltsten, desinteressiertesten und arrogantesten Personalreferentin, die ich je erlebt habe. Eigentlich sollte ein freundliches Auftreten doch zu ihrem Job gehören, aber ich hatte das Gefühl, sie würde gerade alles andere lieber tun, als mit mir zu reden. Glaubt mir, mir ging es genauso, aber ich durfte es natürlich nicht zeigen. Das Ganze dauerte nur fünf Minuten. Sie stellt mich jetzt bei zwei Arbeitgebern vor, und ich weiß eigentlich nicht einmal, ob ich auf die Stellen hoffen soll, da sie beide erst einmal auf drei Monate begrenzt sind, die eine sogar 1-3 Monate. Außerdem habe ich mit meinem ehemaligen Diplomarbeistbetreuer telefoniert, der sich auch noch einmal für mich umsehen will. Ich soll ihn am Montag nochmal anrufen. Zum Glück habe ich in zwei Stunden Feierabend, denn meine Motivation ist nach all diesem Hin und Her so weit am Boden wie noch nie. Ich bin froh, wenn ich hier raus kann und Veit von der Arbeit abholen. Dann gehen wir zu mir und um acht gehen wir bowlen. Gestern abend herrschte eine seltsame Stimmung zwischen uns, sehr gereizt. Wir gingen Billard spielen, aber ich kann dieses Spiel nicht und bin eigentlich nur ihm zuliebe mit. Dann hat er natürlich ständig gewonnen, und mein Gesicht wurde immer länger, weil ich eine absolut miserable Verliererin bin. Außerdem hatte ich Bauchschmerzen. Nach dem dritten Spiel hatte Veit dann auch keine Lust mehr, was mir natürlich leid tat, also lud ich ihn kurzerhand ein. Das brachte aber nichts, die Stimmung war dahin. Die ganze Heimfahrt und auch zuhause gifteten wir uns an. Er hockte sich an den PC, ich mich auf die Couch und starrte die Wand an. Außerdem machte ich mir Sorgen, denn diese Kommillitonin hatte angerufen, und ich hatte gehört, wie nett sich die beiden unterhalten haben, und das auch noch, wenn ich gerade zicke und bocke. ALso hatte ich noch mehr Angst, ihn an sie zu verlieren. (Das Bowling mit den beiden wurde übrigens verschoben um zwei Wochen.) Ich wusste, wie blöd ich mich verhielt, aber irgendwie kam ich da nicht raus. Schließlich setzte sich Veit zu mir und nahm mich in die Arme, war lieb zu mir und wir gingen ins Bett, um uns dort noch zu unterhalten. Er zündete drei Kerzen an und stellte leise das Radio an, und ich war überwältigt. Sowas hatte ich ja garnicht verdient bei meinem Getue! Wir unterhielten uns lange, und sofort war die Stimmung wieder bestens. Ihr könnt Euch denken, wie der Abend endete ;o)  Von Tanja habe ich übrigens kurz nach meinem letzten Eintrag doch noch gehört, sie hat auf meine SMS geantwortet, dass sie sich spontan Urlaub genommen hat. Jetzt ist sie bei ihrem Freund zuhause. In einer Woche geht&#8217;s ab zu Veit&#8217;s Eltern, einen Tag besuche ich meinen Bruder und auf dem Rückweg schauen wir noch bei meinen Eltern vorbei und gehen Karpfen essen. Tut sicher auch gut, die Familie mal wieder um sich zu haben.
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